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CMD & Kiefergelenk

Wenn der Kiefer
Druck macht.

Untersuchung und Schienentherapie bei Knirschen, Knacken und Kieferschmerzen.

Kopfschmerzen, ein verspannter Nacken, ein Knacken beim Gähnen. Manchmal liegt die Ursache im Biss.

Gründlich untersuchen.

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und eine Untersuchung von Kiefergelenken, Muskulatur und Biss.

Die Schiene entsteht bei uns.

Ihre Aufbissschiene wird in unserem Hauslabor gefertigt. Muss etwas angepasst werden, sind die Wege kurz.

Welche Therapie passt?

Aufbissschiene

Eine individuell angepasste Schiene entlastet Kiefergelenke und Muskulatur und schützt die Zähne vor Abrieb durch Knirschen. Wir fertigen sie in unserem eigenen Hauslabor.

Einschleifen & Bisskorrektur

Stören einzelne Kontakte den Biss, lassen sie sich oft minimal korrigieren. Umfangreichere Veränderungen planen wir erst, wenn die Beschwerden abgeklungen sind.

Begleitende Therapie

Übungen für zu Hause, Entspannung und bei Bedarf Physiotherapie können die Behandlung sinnvoll ergänzen.

Alles im Detail

Gut zu wissen.

Wenn der Kiefer aus dem Gleichgewicht gerät

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Sammelbegriff für Funktionsstörungen von Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Typisch sind Kieferknacken, Schmerzen beim Kauen und Verspannungen, oft in Verbindung mit nächtlichem Zähneknirschen. Nach einer gründlichen Untersuchung ist eine individuell angepasste Aufbissschiene häufig der erste Behandlungsschritt, bei uns im eigenen Hauslabor gefertigt.

Erster SchrittGespräch & Untersuchung
Schienegefertigt im eigenen Hauslabor

Beim Kauen, Sprechen und Schlucken arbeiten Kiefergelenke, Kaumuskeln und Zähne eng zusammen. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, etwa durch Zähneknirschen, Pressen unter Stress, einen veränderten Biss oder nach einer Verletzung, kann es zu Beschwerden kommen.

Diese zeigen sich nicht immer direkt am Kiefer. Auch Kopf-, Gesichts- oder Nackenschmerzen und ein Druckgefühl im Ohr können mit einer CMD zusammenhängen. Weil viele Ursachen infrage kommen, kann auch eine Abklärung durch andere Fachrichtungen sinnvoll sein.

Unser Ziel ist es, die Beschwerden spürbar zu lindern und die Kiefergelenke zu entlasten. Wie schnell das gelingt, ist individuell verschieden. Das besprechen wir offen mit Ihnen.

Mögliche Anzeichen einer CMD

  • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
  • Schmerzen beim Kauen oder Gähnen
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Zähneknirschen oder -pressen, abgeriebene Zähne
  • Verspannungen in Kiefer, Nacken und Schultern
  • Kopf- oder Gesichtsschmerzen, Druck auf den Ohren

Unser Vorgehen bei CMD

  1. Gespräch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Vorgeschichte: Was schmerzt, seit wann, in welchen Situationen?
  2. Untersuchung. Abtasten von Kiefergelenken und Kaumuskulatur, Prüfen von Mundöffnung und Biss, bei Bedarf digitale Vermessung und Röntgen.
  3. Schienentherapie. Ihre Aufbissschiene wird individuell angepasst und in unserem Hauslabor gefertigt.
  4. Kontrolle & Anpassung. In regelmäßigen Terminen passen wir die Schiene an und prüfen, wie sich Ihre Beschwerden entwickeln.

Häufige Fragen

Was ist CMD?

CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion. Gemeint sind Funktionsstörungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen, die sich zum Beispiel durch Kieferknacken, Schmerzen oder Verspannungen äußern.

Kann CMD Kopf- oder Nackenschmerzen verursachen?

Ja, das ist möglich. Die Kaumuskulatur ist eng mit der Kopf- und Nackenmuskulatur verbunden. Kopf- und Nackenschmerzen haben aber viele mögliche Ursachen. Deshalb klären wir den Zusammenhang sorgfältig und arbeiten bei Bedarf mit anderen Fachrichtungen zusammen.

Wie lange muss ich die Schiene tragen?

Meist wird die Schiene nachts getragen, anfangs über mehrere Wochen bis Monate. Wie lange genau, hängt von Ihren Beschwerden ab und wird bei den Kontrollterminen gemeinsam entschieden.

Hilft eine Schiene gegen Zähneknirschen?

Eine Schiene kann das Knirschen selbst nicht immer abstellen, schützt aber die Zähne vor Abrieb und entlastet Kiefergelenke und Muskeln.

Ist Kieferknacken immer behandlungsbedürftig?

Nicht unbedingt. Ein gelegentliches Knacken ohne Schmerzen ist häufig harmlos. Kommen Schmerzen, eine eingeschränkte Mundöffnung oder ein Blockieren hinzu, sollten Sie das untersuchen lassen.

Inhaltlich geprüft vom zahnärztlichen Team der Praxis · Stand: September 2026. Die Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung und Beratung.

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